Bei Dickmaulrüssler Befall (angebissene Blätter) - gießen Sie Wurzelkraft Plus 200ml zu den betroffenen Pflanzen um den Schaden an den Wurzeln in Grenzen zu halten.
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Anfang / Mitte KW 20 in Baumbeständen, die sich bis 400m Seehöhe befinden
Anfang KW 21 bei Apfelbäumen, die über 400m Seehöhe liegen.
Beachten Sie die zweite Ausbringungsperiode bzw. im Herbst nemapom Nematoden zu gießen!
Der eigene frische Apfel schmeckt doch am Besten!
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Der Dickmaulrüssler
Schadbild
Die Käfer fressen an den Blättern. Am Blattrand entstehen typisch eingebuchtete Fraßstellen, die Larven fressen an den Wurzeln.
Der Gefurchte Dickmaulrüssler (Otiorhynchus sulcatus) ist ein gefräßiger Käfer und durch seine Charakteristik bereits vielen Heckenbesitzern bekannt. Der Käfer frisst sich durch Gärten, Balkone, Terrassen und Schaugärten. Ein unverwechselbares Schadbild, welches er an den Pflanzen hinterlässt, ist typisch für den nachaktiven Käfer und nahezu unverwechselbar: vom Rand her eingefressene Buchten ergeben oftmals ein verheerendes Bild. Der 1 cm große Käfer ist schwarz, die typische rüsselförmig verlängerte Kopfform hat ihm zu seinem Namen verholfen. Mittlerweile sind viele unterschiedliche Arten in unseren Gärten unterwegs, zumeist eingeschleppt durch Pflanzentransporte aus dem Südosten Europas, breiten sich auch aus und fressen an den meist hartlaubigen Gewächsen. Die "neuen" Arten sind auch unter Tags aktiv und wechseln sich mancherorts mit dem nachtaktiven gefurchten Dickmaulrüssler ab. Der Blattfraß der adulten Käfer ist mehr ein optisches Problem und schadet der Pflanze nicht. Die meisten Fraßschäden sind an hartlaubigen Ziergehölzen wie Rhododendron, Efeu und Kirschlorbeer, aber auch an Rosen, Ribisel, Eibe, Erdbeere, Begonien und Johannisbeere zu finden. Weit mehr Bedeutung als diese optische Beeinträchtigung hat der Fraß der Larven an den Pflanzenwurzeln. Die Versorgung mit Wasser und Nährstoffen wird erheblich eingeschränkt und die Pflanzen können dadurch absterben.
Der Dickmaulrüssler ist aus verschiedenen Gründen ein hartnäckiger Schädling: ein Käfer kann zwischen einem und zwei Jahre alt werden, in Glashäusern, Wintergärten usw. kann er problemlos überwintern. Ein zusätzliches Problem ist sein breites Nahrungsspektrum, er ernährt sich von rund 150 verschiedenen Pflanzenarten, darunter Erdbeeren, Rosen, Efeu, Eiben, Geranien, Erika und Ahorn sowie Kirschlorbeer und Rhododendron. Die Dickmaulrüssler - Population in unseren Gärten besteht übrigens nur aus weiblichen Tieren mit einem sehr hohen Vermehrungspotential. Es gibt unterschiedliche Methoden diesem Schädling einzudämmen. Wir stellen ihnen eine biologische Lösung vor, welche effektiv und ökologisch vertretbar ist, ein weiterer Vorteil besteht darin, dass Sie ihr eigenes "Grün" weiterhin genießen können.
Vorbeugende Maßnahmen unterstützen die biologische Bekämpfungsstrategie
Biologische Bekämpfung mit Nematoden zum Ausgießen und dem Käferbrett - KäferStopp
Um den Käfer erfolgreich zu dezimieren ist eine Behandlung der Larven unumgänglich. Der Schädling mag hartnäckig sein, die Bekämpfungsmethode ist dafür sehr einfach und effektiv anwendbar: Die Larven behandelt man mit Hilfe von Nematoden (Heterorhabditis bacteriophora sp.). Nematoden sind mikroskopisch kleine Fadenwürmer, die in die Larve des Käfers eindringen und sie in weiterer Folge zum Absterben bringen. Die Nematoden enthalten Bakterien, welche die Larve abtöten. Die Fadenwürmer vermehren sich in der Larve so lange, bis diese aufbricht und die Nematoden die nächste Larve infizieren. Für die Fortbewegung benötigen diese Tiere einen Wasserfilm.
Die Nematoden gegen den Dickmaulrüssler werden ab April bis Anfang Juni und von Mitte August bis Anfang Oktober angewandt. Die Nützlinge benötigen eine Bodentemperatur von mind. 12°C, um erfolgreich arbeiten zu können.
Ab Mai bis Ende September ist es hilfreich, den Nematop KäferStopp aufzulegen, dieses Holzbrett enthält wiederum Nematoden, die den erwachsenen Käfer infizieren und somit zum Absterben bringen.
Die Vorteile dieser Methode sind vielseitig:
Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden! Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformation lesen. Warnhinweise und –symbole in der Gebrauchsanleitung beachten!
Raupe des Buchsbaumzünsler
Der Buchsbaumzünsler (Cydalima perspectalis)
Schadbild: Die Raupen fressen nur an Buchsbäumen und zwar nicht nur Blätter, sondern auch Rinde und Zweige. Sie bilden Gespinste im Inneren des Buchsbaums. Stark befallene Pflanzen können absterben.
Vorbeugung:
Die Mittel ihrer Wahl wären: SchädlingsStopp Pfl. Reg. Nr. 2699-912 und XenTari Pfl.Reg. Nr. 3431/0
Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden! Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformation lesen. Warnhinweise und –symbole in der Gebrauchsanleitung beachten!